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AKTUELL
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Wir wünschen euch eine frohe Osterzeit
und viele gesunde Osterhäsli in euren Nestli!

Sonnige Frühlingsgrüsse
Der Vorstand


Zu Besuch bei Pius Kurmann

Betritt man die Stallung von Pius Kurmann in der Kleintieranlage des OV Ruswil, erwarten einen 30 grosszügige Boxen in einem lichtdurchfluteten Raum. Die Ställe verfügen über Wurfboxen, die rege von den Weisswienern genutzt werden. Seit dem Jahr 2000 als die Kleintieranlage des OV Ruswil eröffnet wurde, sind die Tiere von Pius dort untergebracht. Das Wohl und die Gesundheit der Tiere liegen Pius sehr am Herzen. Dies zeichnet einen guten Züchter aus, er muss bereit sein, 365 Tage im Jahr für seine Tiere zu sorgen.
Es ist kein Zufall, dass sich Pius dem Hobby der Kleintierhaltung widmet. Die Liebe zu den Kaninchen liegt bei ihm in der Familie. Bereits sein Onkel war ein engagierter Kaninchenzüchter. Zu Hause hatte Pius schon als Kind mit seinen Eltern Kaninchen. Es standen ihm dort 12 Boxen zur Verfügung. In diesen waren nicht von Anfang an Weisswiener zu finden. Begonnen hat das Projekt Kaninchenzucht mit der Rasse Loh braun. Diese waren Pius als Kaninchen allerdings zu klein, es sollte eine Mittelrasse sein, so dass er schliesslich die Rasse wechselte zu den Englischen Schecken. Die Tiere gefielen ihm optisch sehr gut, der nervöse Charakter hingegen sagte Pius nicht zu. So kam es, dass sich Pius 1986 Weisswiener zulegte und ihnen bis heute treu geblieben ist. Die Weisswiener sind mit ihrer ruhigen, zahmen Art etwas Besonderes. Pius fühlt sich durch und durch als Wienerzüchter, ein Rassenwechsel kommt für ihn nicht in Frage. Bei dieser Einstellung gehört natürlich eine Mitgliedschaft im Schweizerischen Blau- und Weisswienerklub dazu. Pius schätzt die Kameradschaft im Klub, den Wettbewerb an den Schweizerischen Klubausstellungen sowie den Zugang zu erstklassigen Zuchttieren sehr.
Beruflich war Pius mit seinem eigenen Bodenleger-Geschäft stark eingespannt. Trotzdem trat er 1982 dem Verein OV Ruswil bei, indem er viele Jahre als Vizepräsident und Aktuar amtete. Das Vereinsleben gehört für ihn dazu, Anlässe wie die Vorbewertung oder Ausstellungen sind spezielle Tage im Züchterjahr. Für seine Verdienste wurde er mit der Ehrenmitgliedschaft im Verein OV Ruswil sowie im Verband der Waldstätte geehrt.
Pius lässt uns an seinem reichen Erfahrungsschatz, den er während der vielen Jahre Kaninchenhaltung aufgebaut hat, gerne teilhaben. Für ihn müssen sowohl der Zuchtrammler wie auch die Zuchtzibbe einen tadellosen und kräftigen Körperbau aufweisen. Beide sollten über eine durchschnittliche Körpergrösse verfügen, weder einen eher kurzen noch eher langen Typ zeigen. Des Weiteren gehört ein Fell mit guter Struktur zu einem Zuchttier dazu. Ist eine Blutauffrischung in der Zucht notwendig, kauft Pius vorzugsweise Zibben. Die Zuchtrammler sucht er, wenn möglich unter seinen eigenen Jungtieren aus. Beim Tierkauf ist für Pius enorm wichtig, dass das gekaufte Tier aus einer ihm bekannten Zucht stammt. Seine vier Zuchtzibben deckt er jeweils im März. Während der Tragezeit und der Zeit, in der die Jungtiere bei der Mutter sind, werden die Tiere speziell gefüttert. So kann sich Pius an seinem gesunden Nachwuchs freuen.
Dieses grosse züchterische Know-how führte Pius in der Ausstellungssaison 2008/09 zu seinem bisher grössten Ausstellungserfolg. An der schweizerischen Blau- und Weisswienerklubschau konnte er den Rassesieger stellen.
Wir danken Pius für den spannenden Einblick in seine Weisswienerhaltung und wünschen ihm viel Erfolg in der kommenden Ausstellungssaison, ganz speziell an der Schweizerischen Klubschau 2018 in Kirchberg BE.
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Medaillenspiegel der Schweizerischen Rammlerschau in Freiburg

Blauwiener                                                                                                  Weisswiener
  1x   97,5
  1x   97
  9x   96,5
17x   96
17x   95,5
11x   95
   8x  94,5
   5x  94 
   5x  93,5
   3x  92,5
   1x  nicht bewertet

Medaillen:
28 Gold
17 Silber
24 Bronce
  9 ohne Medaille

Total 78 Blauwiener






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 1x   97,5
  1x   97
11x   96,5
19x   96
24x   95,5
12x   95
   7x  94,5


   1x  nicht bewertet  
   2x  nicht eingeliefert

Medaillen:
13 Gold
19 Silber
36 Bronce
10 ohne Medaille

Total 78 Weisswiener




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Jungtierschau am Bodensee

Nicht nur die Veranstaltung Eurovision Song Contest Schweiz lockt viele Besucher in Kreuzlingen an, nein auch die Kleintierzüchter des KTZV Kreuzlingen mit ihrem Präsidenten Wolfgang Gafner konnten mit ihrer Schau den vielen Schaulustigen ihren Nachwuchs vielfältig präsentieren. Unter den schattigen Bäumen in angenehmer Temperatur konnten die Kleintierfamilien von Gross und Klein bestaunt werden. Herzig, wie die kleinen Knirpse an den grosszügigen Ausläufen mit den jungen Chüngeli sprachen und so ihre grosse Freude zum Ausdruck brachten. Hoffentlich werden aus diesen Kleinen einmal grosse Tierhalter. Sei es mit Kaninchen, Hühnern, Tauben, Ziervögel oder Meerschweinchen.

Für Kinder ist das Aufwachsen mit Tieren die beste Lebensschulung, denn nur so werden sie Verantwortung und Respekt  gegenüber einem Lebewesen lernen. Wer Tiere liebt, liebt auch die Menschen.

Zum ersten Mal nahmen die Klubmitglieder vom Blau- und Weisswienerklub Gruppe Nord unter der Leitung von Präsident Werner Scherrer teil. Und konnten somit  ihre tollen Zuchtergebnisse mit Stolz zeigen. Mit ihren blauen, weissen und grauen Chüngelifamilien bereicherten sie die schöne Schau wesentlich. Der Zufall wollte es, dass Werner Scherrer am gleichen Datum der Kleitierschau, nämlich am 20. Mai 2017 seinen 70. Geburtstag feiern durfte. Die vielen Gleichgesinnten und Besucher freuten sich mit Werner und stiessen mit ihm auf den erfolgreichen Auftritt in Kreuzlingen an. An dieser Stelle möchten wir dem sehr umsichtigen Werner nochmals ganz herzlich zu seinem Wiegenfest gratulieren und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg verbunden mit bester Gesundheit. Bestimmt wir er mit seinen  Züchterkollegen der Gruppe Nord eine weitere Teilnahme ermöglichen. Weitere Mitglieder sind herzlich willkommen. Infos finden Sie auf www.blauweisswienerklub.ch






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​Spenden wofür das Herz schlägt . . .

Spenden ist eine sehr persönliche Angelegenheit mit der viele Menschen zum Ausdruck bringen, dass ihnen gewisse Menschen oder ein Thema besonders am Herzen liegen.
Es darf doch nicht sein, dass in der heutigen Zeit noch so viele Menschen hungern müssen. Mit den weggeworfenen, noch geniessbaren Lebensmitteln könnten wir alle hungernden Menschen vom Hungertod retten!

Darum möchten wir uns primär für Kinder in der Hungersnot engagieren.

Kinder sollen in einer Welt mit Perspektiven aufwachsen, mit ihren Familien in Würde leben können und eine Chance haben, die eigenen Träume zu realisieren.
Dafür müssen wir uns einsetzen. Für viele Kinder scheint ein solches Leben allerdings unmöglich, da sie in Umstände hineingeboren werden, die eine solche Freiheit wie die in unserer Schweiz nicht zulassen. Hunger, Armut, Krankheit, keine Bildung, Gewalt oder Korruption sind nur einige der vielen Herauforderungen, denen sie sich stellen müssen.

Zitat: Für jedes in der Schweiz geborene Kind ist es wie ein Sechser im Lotto!

Deshalb zögerte der Vorstand keinen Moment und beschloss einstimmig,
dass wir für die hungerleidenden Kinder in Afrika Fr. 500.00 spenden.

Der Vorstand